Aktuelles aus dem Priesterseminar

von Korbinian Stegemeyer

Start ins Jahr 2018: Haussegnung

Nach der Haussegnung zu Jahresbeginn stand wieder einmal fest: Unser Priesterseminar hat doch recht viele Türen! Und nicht nur auf Türen konnte mit Kreide der Segensspruch 20*C+M+B*18 angeschrieben werden – auch dem Aufzug und einem vereinzelten Sicherungskasten wurde der Segen zuteil. weiterlesen


von Redaktion

Ein gutes und gesegnetes Jahr 2018!

Was wird aus diesem Kinde werden?

Die Geburt eines Kindes und der Beginn eines neuen Jahres sind einander gar nicht so unähnlich: Beide geschehen unter großem Aufwand und beide bringen Überraschungen mit sich.

Was aus dem neuen Jahr werden wird, wissen wir noch nicht. Mit großem Aufwand hat es begonnen, dass es Überraschungen mit sich bringen wird, steht fest – wir wissen nur nicht, welche. So stellen wir das Jahr 2018 mit gutem Grund unter den besonderen Schutz der Gottesmutter Maria – der Kalenderspruch, auf den unsere Muttergottes aus der Osterriederkrippe hinweist, macht für den Start jedenfalls Mut.

Aus dem Münchener Priesterseminar wünschen wir allen, die unserem Haus verbunden sind, ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2018!


von Seminaristen und Hausleitung

Frohe und gesegnete Weihnachten!

In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis,
und die Finsternis hat es nicht erfasst” (Joh 1, 4-5)

Wir wünschen allen Besuchern unserer Website und allen Freunden und Wohltätern unseres Hauses ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest und Gottes Licht auf den Wegen durch das Jahr 2018!

(Foto: Osterrieder-Krippe im Erzbischöflichen Priesterseminar St. Johannes der Täufer)


von Korbinian Stegemeyer

Bremsen im Advent – Geistliches Hauswochenende

„Mitten im Advent die Bremse reinhauen“ – unter anderem mit diesen Worten leitete Spiritual Andreas Schmidt am Abend des 15.12.17 das geistliche Hauswochenende zum Thema Herz-Jesu-Spiritualität ein. Darauf folgten 24 Stunden des Schweigens, die durch drei Impulse und eine Nachprimiz eine besondere Gestaltung erfuhren. Zunächst zu den Impulsen: P. Marcus Klemens und P. Dr. Norbert Rutschmann von den Herz-Jesu-Missionaren in Innsbruck sprachen zu uns unter den Überschriften „akzeptieren“, „verstehen“ und „lieben“. Zunächst zeigten sie jeweils auf, wie das Herz Jesu akzeptiert, versteht und liebt, um dann eine Brücke zur Existenz jedes einzelnen zu schlagen: Wie verhilft uns die Berührung mit dem Herzen Jesu zu einem akzeptierendem, verstehenden und liebenden Herzen? Auf unnachahmliche Weise brachten sie uns die einfache Grundwahrheit christlichen Glaubens neu nahe, auf der ein Leben als Priester aufbauen kann: Gott versagt uns auch in den dunkelsten Stunden seine Liebe nicht und befähigt uns so, Ihn und den Nächsten zu lieben. weiterlesen

von Korbinian Stegemeyer

Essensgästefest

„Fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen!“ (Mt 1,20) – so lautete ein Vers aus der Vesperlesung am 13.12.2017. Trotz aller Unterschiedlichkeit der Situationen konnte die Seminargemeinschaft an diesem Abend ein wenig die Bedenken Josefs nachvollziehen, der dieses Wort im Traum gesagt bekommt: Er muss sich entscheiden, ob er mit seiner jungen Verlobten auch ihr Kind annimmt, dessen Vater er nicht ist; wenn wir beim Essensgästefest viele verschiedene, weitestgehend unbekannte Menschen zumindest für einen Abend in unsere Kirche und dann zum Essen einladen, konfrontieren wir uns mit Schicksalen, die sonst in unserer alltäglichen Lebenswelt nur am Rande vorkommen. Die Einladung ergeht nämlich an Personen, die mehr oder weniger regelmäßig vormittags in den Vorraum des Pfortenbereichs kommen, um ein kostenloses warmes Essen zu sich zu nehmen. weiterlesen


von Dr. Wolfgang Lehner

Spurensuche in Mooshausen

Wie kommt Romano Guardini nach Mooshausen, in die württembergische Provinz? Was macht der Denker der “christlichen Weltanschauung” in einem Weiler an der Iller, von dem er obendrein behauptet, dort sei seine “innere Heimat” gewesen? weiterlesen


von Korbinian Stegmeyer

Den Rubikon überschreiten: Thematisches Hauswochenende am 11.11.

„Ebenso gibt es andere: Sie wollen zuerst Pfründe haben und danach Gott in ihnen dienen. Diese gehen also nicht geradeaus zu Gott, sondern sie wollen, dass Gott geradeaus zu ihren ungeordneten Abhängigkeiten kommt.“ Mit diesen Worten beschreibt Ignatius von Loyola (1491-1556) eine mögliche Fehlhaltung bei angehenden Priestern seiner Zeit. Auch wenn sich die Zeiten seitdem in verschiedener Hinsicht geändert haben, ist es auch heute für Seminaristen gut, sich bewusst mit der Haltung auseinanderzusetzen, mit der sie an die Entscheidung „Priesterweihe: ja oder nein?“ herangehen. Wer ins Priesterseminar eingetreten ist, hat sich zwar entschlossen, diese Frage zu prüfen, muss sie im Durchschnitt aber erst sechs bis sieben Jahre später endgültig entscheiden, wenn die Diakonenweihe heranrückt. weiterlesen