Aktuelles aus dem Priesterseminar

von Redaktion

Jesus Christus. Ein Zwischenruf für den Zölibat – von Regens Dr. Wolfgang Lehner

Für den RUNDBOGEN Heft 40, dem Jahresbericht des Münchner Priesterseminars 2018/10, hat Regens Dr. Wolfgang Lehner einen Zwischenruf für den Zölibat verfasst, den wir hier gerne veröffentlichen:

Jesus Christus. Ein Zwischenruf für den Zölibat.

Apropos: Den aktuellen RUNDBOGEN können Sie gegen eine Spende von 5 Euro bestellen. Bitte senden Sie dafür eine E-Mail an sekretariat@ps-muenchen.de


von Redaktion

Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee!

Bewertungen gehören zu unserem Alltag. Ich bewerte andere, andere bewerten mich – ganz normal. Ganz normal? Punchinello beginnt, so die Geschichte von Max Lucado, an sich und seinem Lebenswert zu zweifeln: Er bekommt nur negative Punkte ab; die Sterne für tolle Leistungen kassieren die anderen. Eine Wendung in dieser traurigen Spirale ergibt sich erst, als er Eli begegnet: Der vergibt weder Punkte noch Sterne, für ihn ist jeder liebenswert.

 

Punchinellos Geschichte ist die Geschichte eines jeden: Was macht mein Leben lebenswert und liebenswert? Kann ich Eli – Gott – in meinem Leben entdecken, der mich bedingungslos liebt? Fünfunddreißig Jugendliche und junge Erwachsene aus zehn Pfarreien von Olching bis Berchtesgaden, von München – St. Gertrud bis Bad Aibling gehen in Impulsen und Workshops diesen Fragen nach: Wie sehr bin ich von Bewertungen abhängig?

 

Nur eine symbolische Handlung, aber ein starkes Bild: Zum Schluss kann, wer mag, seine Bewertungen im Feuer verbrennen. Liebenswert sind wir, weil Gott uns erschaffen hat: „Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter!“

Glaube hilft zu leben – das Leben, das wir in den Jugendvespern teilen, hilft zu glauben: Zur nächsten Jugendvesper am Freitag, 22. Mai, um 18 Uhr laden wir jetzt schon wieder herzlich ein!


von Redaktion

Akolythatsbeauftragung

Am 12.01.2020, dem Fest der Taufe des Herrn, wurden fünf Seminaristen durch Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg im Münchner Priesterseminar mit dem Akolythendienst beauftragt. weiterlesen


6 Bilder

von Michael Korell

Hausweihe 2020 – Liturgie unterwegs

Die wohl kurioseste Liturgie des Kirchenjahres im Priesterseminar ist zweifelsohne die Hausweihe an Epiphanie. Nachdem alle aus der Hauskommunität nach den Weihnachtsferien wieder eingetroffen waren und sich beim Abendessen viel zu berichten hatten, wartete unser Haus darauf, seinen Segenstribut zu erhalten. weiterlesen


von Seminaristen und Hausleitung

Frohe und gesegnete Weihnachten!

In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis,
und die Finsternis hat es nicht erfasst“ (Joh 1, 4-5)

Wir wünschen allen Besuchern unserer Website und allen Freunden und Wohltätern unseres Hauses ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest und Gottes Licht auf den Wegen durch das Jahr 2020!

(Foto: Osterrieder-Krippe im Erzbischöflichen Priesterseminar St. Johannes der Täufer)


von Michael Korell

Hauswochenende mit P. Leblang SJ

„Demut ist der Mut, sich selbst ins Spiel zu bringen als der, der man ist; nicht mehr und nicht weniger.“ Mit diesem Satz pointierte Pater Andreas Leblang SJ das Thema des geistlichen Hauswochenendes in diesem Wintersemester: Priester werden mit demütigem Selbstbewusstsein. weiterlesen


von Regens Dr. Wolfgang Lehner

Ein Abend im Advent

In Not zu geraten, geht schnell: Eine plötzliche Arbeitsunfähigkeit oder eine minimale Rente trotz lebenslanger harter Arbeit im Schichtdienst reichen aus, um in München um das Überleben kämpfen zu müssen. Wer bezahlt die Wohnung, wer den Arzt, wer Medikamente und das Essen? weiterlesen


von Dr. Wolfgang Lehner

Vorhang auf, Vorhang zu – Nikolausfeier

Selbstverständlich gilt auch in diesem Jahr die Diskretionspflicht für die Nikolausfeier im Priesterseminar. Wer wen wie aufs Korn nahm, verbleibt in der Hausgemeinschaft. Für unsere Leserinnen und Leser gibt es allerdings die beachtenswerte Predigt von Thomas Hürten in der Vesper, die der Nikolausfeier voranging: Nikolaus ist Freiheit zur Liebe und Freiheit zum rechten Wort zur rechten Zeit!

Und ein Foto, das auf einen Wermutstropfen hinweist, der uns im kommenden Jahr erwarten wird: Unsere Mallersdorfer Schwestern werden uns Ende April aus Altersgründen verlassen und ins Mutterhaus nach Mallersdorf zurückkehren. So konnte sich heuer der Nikolaus zum letzten Mal bei ihnen mit einem kleinen Gedicht für ihre Dienste im vergangenen Jahr bedanken.

Predigt in der Nikolausvesper von Thomas Hürten 2019