Aktuelles aus dem Priesterseminar

von Redaktion

Schöne Ferien

Nachdem die Prüfungszeit des Sommersemesters diesmal bis Anfang August gedauert hat, ist nun endgültig Ferienstimmung im Seminar eingekehrt. Erholung tut nach einem intensiven Ausbildungs- und Studienjahr nun wirklich allen gut. Das Seminar ist deshalb zur Zeit sicherlich einer der entspannendsten Orte der ganzen Stadt.

Entspannen heißt freilich nicht nur: nichts tun. Viele Studenten, die den Sommer im Haus verbringen, nutzen die Zeit, um Seminararbeiten zu schreiben, einem Ferienjob nachzugehen oder einfach zu lesen. Auch für die Hausleitung heißt es, ein neues Semester vorbereiten; mit dem September beginnt schließlich wieder der neue Pastoralkurs. Aber der Rhythmus ist doch einen Schlag langsamer als während des sonstigen Jahres. August eben, Ferienzeit.


von Korbinian Stegmeyer

Den Heiligenschein zurechtrücken – Neupriesterfest 2018

Das Neupriesterfest bringt jedes Jahr die verschiedenen Beteiligten an der Priesterausbildung zu einem gemeinsamen Abend zusammen: Mitarbeiter aus dem Ordinariat, Lehrende an der Universität, Dozenten am Priesterseminar, Geistliche Begleiter, die Verwaltung des Hauses und noch einige mehr. Auch die Mitstudierenden aus dem Ausbildungszentrum für Pastoralreferentinnen und -referenten sowie ihre Ausbildungsverantwortlichen durften nicht fehlen. Passenderweise feierten die drei Neupriester mit dieser bunten Gemeinde ihre Nachprimiz mit den Gebetstexten „Für das Bistum“. Hauptzelebrant Ferdinand Bergrab wünschte sich in seiner Einführung in die Eucharistiefeier, dass auf diese Weise Christus als Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit im Weinberg des Heiligen Korbinian deutlich werde. weiterlesen


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von Bernhard Stürber

Priesterweihe 2018

Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, hat am Samstag, 30. Juni 2018 im Freisinger Mariendom drei Diakone des Münchner Priesterseminars durch Handauflegung und Gebet zu Priestern geweiht. Hunderte von Gläubigen aus dem gesamten Erzbistum, insbesondere aus den Heimatgemeinden der Weihekandidaten, feierten den festlichen Gottesdienst, der musikalisch gestaltet wurde vom Domchor Freising, den Freisinger Dombläsern und der Schola des Münchner Priesterseminars, mit. Für unsere Mitbrüder geht damit eine mindestens sieben Jahre dauernde Ausbildungzeit zu Ende, in der sie Theologie studiert und die pastoral-praktische Ausbildung im Priesterseminar und in den Praktika absolviert haben. Mit der Priesterweihe werden sie zunächst als Kapläne in die Pfarrgemeinden gesandt, damit sie den ihnen anvertrauten Gläubigen Christus vergegenwärtigen in der Feier der Sakramente und in ihrem Dienst als Seelsoger.

In seiner Predigt im überfüllten Freisinger Dom rief der Bischof die Weihekandodaten dazu auf, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen. Zum priesterlichen Dienst gehöre es, nicht nur dahin zu gehen, wo man „meint, hier sei das Zentrum der Kirche“, sondern vor allem dorthin, „wo Jesus wohnt“, also zu „den Armen, den Kranken.“

Dabei gelte es, nicht „Christus zu den Menschen“ zu bringen, „als ob hier ein weißes Blatt wäre“, sagte Kardinal Marx. Vielmehr seien die Zeichen des Reiches Gottes in der Welt bereits sichtbar. „Nicht wir sind das Reich Gottes, sondern wir sind Zeugen für das Reich Gottes“, das schon begonnen habe und das „unter uns aufbricht“. Der Sendungsauftrag bilde „die Grundstruktur des priesterlichen Dienstes“, so der Erzbischof, in dessen Mitte die Eucharistie stehe. Die priesterliche Berufung beginne „bei der Erfahrung, dass „Gott größer ist als alles, was wir denken können“ und sich „nicht mit menschlichen Maßstäben fassen“ lasse.

Zum Priester geweiht wurden:

Thomas Belitzer (32) aus der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Tacherting, Landkreis Traunstein. Seinen Pastoralkurs absolvierte Thomas Belitzer im Pfarrverband Ampfing, Landkreis Mühldorf am Inn. Seine erste Kaplansstelle tritt er im Pfarrverband St. Anna im Moosrain in Moosinning, Landkreis Erding, an. Die Primiz, den ersten von einem Neupriester als Hauptzelebrant gefeierten Gottesdienst, feiert er am Sonntag, 8. Juli, um 10 Uhr auf dem Platz vor der Mittelschule in Tacherting, Nachprimiz am Sonntag, 22. Juli, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Margareta in Ampfing. Als Primizspruch wählte er: „Und Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28)

Ferdinand Bergrab (27) aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Miesbach, Landkreis Miesbach. Er absolvierte seinen Pastoralkurs im Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau, Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Seine erste Kaplansstelle tritt er im Pfarrverband Esting-Olching, Landkreis Fürstenfeldbruck, an. Die Primiz feiert er am Sonntag, 1. Juli, um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Miesbach, Nachprimizen am Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Garmisch-Partenkirchen und am Sonntag, 22. Juli, um 9 Uhr in der Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Lisberg, Landkreis Bamberg. Ferdinand Bergrabs Primizspruch lautet: „Christus in cordibus. Christus in den Herzen.“ (Eph 3,17)

Markus Nappert (26) aus der Pfarrei St. Bartholomäus in Moosach, Landkreis Ebersberg. Seinen Pastoralkurs absolvierte er im Pfarrverband Röhrmoos-Hebertshausen, Landkreis Dachau. Seine erste Kaplansstelle tritt er im Pfarrverband Ampfing, Landkreis Mühldorf am Inn, an. Die Primiz feiert Nappert am Sonntag, 1. Juli, um 10 Uhr auf dem Dorfplatz in Moosach, Nachprimiz am Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr in der Klosterkirche St. Josef in Schönbrunn, Landkreis Dachau. Seine Primiz stellte er unter das Motto: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Wir wünschen unseren Neupriestern Gottes reichen Segen!

(Fotorechte: © 2018 – Robert Kiderle)


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von Redaktion

Priesterweihe und Primizen 2018

Gerne verweisen wir auf einen Beitrag in der Münchner Kirchenzeitung und auf mk-online.de über unsere drei Diakone, die am 30.6.18 um 9.00 Uhr im Freisnger Dom die Priesterweihe empfangen werden:

https://mk-online.de/meldung/diese-drei-maenner-werden-priester.html

Hier die Daten der Primizen der Neupriester:

Thomas Belitzer, Primizort: Tacherting, Tag:  Sonntag, 08. Juli 2018,  Zeit:  10.00 Uhr; Nachprimiz: Ampfing, 22.08.2018 um 10.00 Uhr

Ferdinand Bergrab, Primizort: Miesbach – Marktplatz, Tag:  Sonntag, 01. Juli 2018, Zeit: 10.00 Uhr; Nachprimiz: Partenkirchen, 15.07., 10.00 Uhr; Lisberg (Lkr. Bamberg), 22.07., 9.00 Uhr

Markus Nappert, Primizort: Moosach b. Grafing- St. Bartholomäus, Sonntag, 01. Juli 2018, Zeit: 10.00 Uhr; Nachprimiz: Klosterkirche Schönbrunn, 5.07., 10.00 Uhr

 

Bild: © MKZ 2018


von Bernhard Stürber

Fürbitten an den Sonntagen vor und nach den Weihen

 

Auch heuer wieder werden vom Priesterseminar Fürbittformulare für die vier Sonntage vor und nach der Diakonen- und Priesterweihe zur Verfügung gestellt, die insbesondere auch das Gebet für die Weihekandidaten mit einschließen. Die Fürbittformulare können sie hier im Word-Format herunterladen:

Fürbitten an den Sonntagen vor und nach der Diakonenweihe 2018

Fürbitten an den Sonntagen vor und nach der Priesterweihe 2018

von Korbinian Stegemeyer

Patrozinium und Admissio 2018

„Dankbarkeit“ war die Stimmung, die Eucharistiefeier und Abendessen am Sonntag, 24.06.18, prägte – und zwar nicht nur weil die Deutsche Fußballnationalmannschaft sich am Abend zuvor durch ein Siegestor in der letzten Minute die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft erhalten hatte. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx feierte anlässlich des Johannestags den Gottesdienst zum Patrozinium des Priesterseminars und ermutigte in seiner Predigt, das eigene Leben aus einer Haltung der Dankbarkeit heraus anzugehen. weiterlesen


von Annegret Biallowons

Hausmeisterwechsel

Am 30.05.2018, hatte unser langjähriger Hausmeister, Franz Schwarz, seinen letzten Dienst-Tag im Münchner Priesterseminar. Herr Schwarz geht in den verdienten Ruhestand. Seit dem 01.10.2000 war Herr Schwarz als Hausmeister im Seminar tätig, wobei er im letzten halben Jahr er von der „Seminarhündin“ Konny tatkräftige Unterstützung bekam.
Wir wünschen Herrn Schwarz für den Ruhestand viel Ruhe, weiterhin eine robuste Gesundheit und Gottes Segen.

Die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger, Karsten Lutz, erfolgte im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier.