Aktuelles aus dem Priesterseminar

von Redaktion

Dr. Benjamin Bihl neuer Subregens

Seit Beginn des Wintersemester ist Dr. Benjamin Bihl neuer Subregens am Münchner Priesterseminar.

Dr. Bihl stammt aus Fellbach in Baden-Württemberg und studierte von 2007 bis 2012 Theologie an den Universitäten Münster und München. In München war er Seminarist im Münchner Priesterseminar. Von 2012 bis 2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei Prof. Stubenrauch promovierte er mit dem Thema »Die Kirche als Abbild der Dreifaltigkeit«. Im Juni 2016 wurde er in Freising zum Priester geweiht und war dann Kaplan in Bad Tölz. Neben seiner Aufgabe als Subregens wird Dr. Bihl an seiner Habilitation arbeiten.

Wir wünschen unserem neuen Subregens Gottes reichen Segen für seine verantwortungsvolle Aufgabe!

 

von Regens Dr. Lehner

Eröffnung des neuen Semesters

Mit dem Beginn der Vorlesungen an der Katholisch-Theologischen Fakultät startet das neue Semester auch für die Studenten unseres Hauses. Vorlesungen, Seminare und Übungen gehören nun wieder zum universitären Alltag. Auch im Priesterseminar beginnt der Semesterrhythmus aufs neue: Gottesdienste und Gebetszeiten werden wieder intensiver gemeinsam gefeiert, Veranstaltungen und Projekte stehen vor der Tür, jeder übernimmt im Haus Verantwortung für das Gelingen des Lebens der Kommunität.

Eine Figurengruppe aus dem 18. Jahrhundert gibt ein paar geistliche Impulse dazu; sie zeigt Johannes den Täufer, wie er Jesus am Jordan tauft. Die beiden Figuren verkörpern wesentliche Grundhaltungen eines geistlichen Menschen: Johannes schaut, fast im Stil des Evangelisten Johannes, in die Zukunft hinaus; mit klarer Geste und festem Schritt geht er ihr entgegen. In sich versunken nimmt Jesus hingegen die kontemplative Haltung dessen ein, der nicht alles aus eigener Leistung erwartet, sondern die wesentlichen Dinge von Gott her empfängt. Zwei Figuren, die doch nur einer sind: Ähneln sich doch die beiden Gesichter von Johannes und Jesus auf verblüffende Weise.

Ein Mensch, zwei Haltungen, das gilt nun auch für unser neues Semester, für jeden Seminaristen, für jeden in der Ausbildung Verantwortlichen: Zur rechten Zeit die Tage und Stunden zu nutzen, ist das eine, zur rechten Zeit vor Gott still werden und auf ihn hören, ist das andere. Nur beides zusammen kann Grundlage für ein gelingendes Semester sein.

 


von Regens Dr. Wolfgang Lehner

Trotz Regens gute Laune

Auf einen verregneten „Corso Leopold“ folgt eine ebenso verregnete Wallfahrt nach Freising. Im Regen Rosenkranz zu beten erzeugt eine ganz eigene, recht kontemplative Stimmung – eine Gebetserfahrung ganz anderer Art. Am Schrein des heiligen Korbinian feiern wir schließlich Eucharistie und bitten um ein gutes und gelingendes Ausbildungsjahr.

In den darauf folgenden Tagen verbringen wir als Hauskommunität eine gemeinsame Woche hier im Seminar: Einführungsveranstaltungen für die Anfänger hier im Haus, Studienzeiten für die „alten Hasen“ und der gemeinsame Auftakt zum e-Learning stehen auf dem Seminarprogramm mitten während der vorlesungsfreien Zeit.

 


von Regens Dr. Wolfgang Lehner

Ein neuer Anfang: Auftakt des Pastoralkurses 2019/2021

Fünf Damen und drei Herren mit dem Berufsziel der Pastoralassistentin oder des Pastoralassistenten, ein Bewerber um den Ständigen Diakonat und fünf Seminaristen aus dem Priesterseminar bilden den neuen Pastoralkurs, der vom 3. bis zum 6. September 2019 seine Starttage in Traunstein verbracht hat. Nach dem gemeinsamen Auftakt geht es für die Nachwuchskräfte in der Seelsorge hinaus in die Pfarreien, wo sie nun in der Praxis das nötige „Handwerk“ der Seelsorge erlernen.

 

Aus dem Priesterseminar kommen:

Georg Boeckl-Bichler in den PV Esting-Olching

Robert Daiser in die Stadtkirche Bad Aibling

Tobias Pastötter in den PV Haar

Josef Schmid in den PV Aschau im Chiemgau

Stefan Schmitt in die Stadtkirche Wolfratshausen

 

Allen einen guten Start!


von Michael Korell

Eine andere Art der Sommerfrische…

Vier Männer sitzen im Auto. Wer nun einen Witz erwartet, muss leider enttäuscht werden. Vier Brüder fuhren in der vergangenen Woche im Opel nach Taizé. Zwei Seminaristen, ein Diözesanjugendpfarrer und ein Kardinal. Auf die persönliche Einladung von Frère Alois begleiteten wir unseren Bischof nach Frankreich und hatten so nicht nur die Möglichkeit, den beeindruckenden Ort im Herzen des Burgund kennenzulernen, sondern auch tiefgehende Gespräche über die Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnungen und Visionen des einzelnen für die ganze Kirche zu führen.

In verschiedenen Workshops konnten wir uns mit jungen Menschen aus aller Herren Länder austauschen. Auch durften wir auf eindrucksvolle Weise lernen, wie viel Wasser beispielsweise verbraucht wird, bis eine fertige Jeans auf dem Ladentisch liegt (siehe Bild).

Wir sind sehr dankbar für diese wunderbaren und intensiven Tage voller Humor und intensiver Glaubenserfahrungen, die sicherlich noch lange nachwirken werden.


von Michael Korell

Liebesgrüße nach Dachau

Nach sieben Jahren nimmt unser Subregens Dr. Benjamin Gnan seinen Hut als Erster Wachoffizier und verlässt das Schiff in der Georgenstraße, dessen treuer und verlässlicher Navigator er war. Manchmal im ruhigen Gewässer, oft auf der stürmischen See der Diskussionen mit den Seminaristen. weiterlesen


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von Michael Korell

Auf den Spuren großer Herrscher

Der Kunstag der Hauskommunität führte uns am vergangenen Wochenende an einen Ort mit großer Geschichte, das Benediktinerkloster Scheyern. So stammen nicht nur die Wittelsbacher ursprünglich aus diesen Gefilden, sondern auch unser Senior Korbinian Stegemeyer. weiterlesen

von Michael Korell

Die große Liebe – Neupriesterfest und Abschied von Dr. Benjamin Gnan

„Er fand seine große Liebe – die Pastoral.“ Mit einer etwas schelmischen Predigt würdigte der Neupriester Jaime Pasqual Hannig die vergangenen Jahre der Ausbildung und machte der Hauskommunität Mut, auf dem Weg weiterzugehen. Zelebriert wurde die feierliche Messe um Priesterberufe vom zweiten Primizianten, Gregor Schweizer. weiterlesen


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