Erstellt am 3. September 2026 von Regens Dr. Wolfgang Lehner

Voller Seelentrost in den Pastoralkurs

Kloster Beuerberg mit seiner opulenten Ausstellung zum „Seelentrost“ gab den passenden Rahmen dafür: Unzählige klösterliche Exponate aus vergangenen Jahrhunderten zeigen, wie sehr der christliche Glaube helfen und heilen kann. Doch: heilsamer als die schönsten Ausstellungsobjekte sind letztlich immer die Begegnungen mit Gott und den Menschen.

Wer Priester wird und sich auf den Seelsorgedienst vorbereitet, möchte anderen Menschen Trost und Unterstützung schenken, braucht aber auch seinerseits selbst immer wieder Stärkung und Bekräftigung. Seelsorge ist bei aller geistlichen Dimension daher immer auch menschliches Handwerk und Tun, das man erlernen kann und erlernen muss.

Mit dem 1. September sind zwei Seminaristen unserer Erzdiözese nach ihrem Studienabschluss nun in die Phase der praktischen Berufsausbildung gestartet. Den Schwerpunkt ihrer Zeit verbringen sie in Seelsorgeeinheiten unserer Erzdiözese: Andreas Penzkofer beginnt seine praktische Ausbildung in der Stadtkirche Landshut, wo er von Stiftspropst Msgr. Dr. Franz Joseph Baur betreut wird. Patrick Schwendinger startet seinen Seelsorgedienst im Pfarrverband Rottenbuch, wo ihm Pfarrer Josef Fegg als Anleiter zur Seite steht. Zwei Jahre werden die beiden nun an ihren Einsatzstellen bleiben und von dort aus immer wieder zu Fortbildungseinheiten zusammenkommen; im Laufe dieser beiden Jahre sind die Weihen zum Diakon und zum Priester vorgesehen.

Sieben Damen und Herren sind auch in die praktische Ausbildungsphase der anderen Pastoralen Dienste in der Erzdiözese gestartet. Gemeinsam mit ihnen werden die Seminaristen einen guten Teil ihrer Ausbildung absolvieren; gemeinsam begannen sie den Kurs Pastorale Ausbildung in Beuerberg. Es ist doch am besten, mit vereinten Kräften im Dienst des „Seelentrostes“ unterwegs zu sein.