Erstellt am 16. Oktober 2026 von Johannes Richter

Gemeinsam auf dem Weg – Akolythatsbeauftragung 2026 in Lantershofen

Am vergangenen Sonntag, dem 11. Oktober 2026, fand im Spätberufenenseminar St. Lambert in Lantershofen die Akolythatsbeauftragung von drei Kandidaten statt, darunter auch zwei Kandidaten aus dem Erzbistum München und Freising. Für die Kandidaten bedeutete die Beauftragung einen weiteren bewussten Schritt auf ihrem persönlichen Berufungsweg.

Das Wort Akolyth geht auf das griechische akólouthos (ἀκόλουθος) zurück und bedeutet „Begleiter“ oder „Gefährte“. Der Wortursprung verweist bereits auf einen wesentlichen Aspekt dieses Dienstes: Akolythen unterstützen bei der Feier der Eucharistie, helfen bei der Bereitung des Altars und können als außerordentliche Spender der Eucharistie, bei der Krankenkommunion sowie bei der Eucharistischen Anbetung zum Einsatz kommen. Ihr Dienst gilt dabei nicht allein der würdigen Gestaltung der Liturgie, sondern verweist immer auf Christus, dessen Gegenwart in der Eucharistie gefeiert wird und dessen Auftrag zum Dienst an den Menschen führt. Der Akolyth ist somit auf besondere Weise ein Gefährte Christi und der Menschen.

Begleiter zu sein bedeutet zugleich, gemeinsam auf dem Weg zu sein. Berufung wächst nicht im Alleingang, sondern in der Gemeinschaft mit Christus und mit den Menschen, die diesen Weg teilen oder uns dabei begegnen. So machte sich auch eine zweiköpfige Delegation aus dem Erzbistum München und Freising auf den Weg nach Lantershofen, um die Neubeauftragten zu begleiten und diesen besonderen Schritt auf ihrem Berufungsweg gemeinsam mit ihnen zu feiern.