Artikel von 2020

| Bernhard Stürber

Die Neuen

Seit Anfang November stellen sich unsere neuen Mitbrüder abwechselnd auf YouTube und auf unserer Website vor. Heute erzählt Patrick Schwendinger im letzten Teil dieser Serie ein wenig über seinen Weg aus Vorarlberg über Wien ins Münchener Priesterseminar.

Hier gelangen Sie auf sein Video: https://youtu.be/Tz6ijY1xs-Y

 

Die weiteren Vorstellungen finden Sie hier:

Florian Heptner: https://youtu.be/PFFBambRHE4

Florian Florack: https://www.priesterseminar-muenchen.de/2020/die-neuen-ii-sich-selbst-auf-die-probe-stellen

Pietro Mazzucchelli: https://www.priesterseminar-muenchen.de/2020/die-neuen-werde-protagonist-deiner-berufung

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| Bernhard Stürber

Ja, is denn heit scho Silvester?

Das gerade noch nicht, aber da mit dem 1. Advent ein neues Kirchenjahr beginnt, galt es, das alte Jahr standesgemäß zu verabschieden. Zumindest mit einem Sternwerfer, zumal es mit dem großen Feuerwerk am wirklichen Silverstertag in gut einem Monat auch nichts werden dürfte.

 

Bevor Subregens Benjamin Bihl in der feierlichen Ersten Vesper des Ersten Adventssonntags Kranz und Kerzen segnen konnte, mussten wir die Kirche zumindest ein wenig adventlich gestalten. Da der Kirchenschmuck bislang immer Aufgabe unserer Mallersdorfer Schwestern war, die wir im vergangenen Juni verabschiedet haben, gilt inzwischen auch hier: Selbst ist der Mann, genauer gesagt unser Liturgiepräfekt Philipp Gartlehner.

 

Seine Predigt zum 1. Adventssonntag stellte Regens Wolfgang Lehner unter einen Vers von Friedrich von Schiller: „Im Herzen kündet es laut sich an: Zu was Besserm sind wir geboren“. Er stammt aus dem Gedicht „Hoffnung“. Und der Advent steht tatsächlich unter dem Stern der Hoffnung – womit auch der Sternwerfer seine Berechtigung hätte. Wir sind zu „was Besserm“ geboren als zur pandemischen Orientierungslosigkeit und zum Glauben an irgendwelche Covid-Zahlen; wir sind zur Hoffnung auf die Freude geboren, die uns mit Jesus Christus geschenkt wird. Er ist es, der unser Leben hell und schön macht.

 

So wünschen wir allen, die unserem Haus, seinen Bewohnern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbunden sind, trozt aller schwierigen Umstände in diesem Jahr eine besonders gesegnete Adventszeit!

| Bernhard Stürber

Die Neuen – Werde Protagonist deiner Berufung!

Grüß Gott!
Mein Name ist Pietro Mazzucchelli, ich bin 26 Jahre alt und meine Heimat liegt etwas vom wunderschönen Bayern entfernt: Ich bin nämlich in Italien geboren und habe bis 2017 in Turin bei meiner Familie gewohnt. Um mein naturwissenschaftliches Studium zu vollenden, bin ich nach München gezogen und habe danach begonnen, meine erste berufliche Erfahrung in München zu sammeln und bin heute noch dort beschäftigt. weiterlesen

| Bernhard Stürber

Die Neuen – „Sich selbst auf die Probe stellen“

Ich heiße Florian Florack, bin 31 Jahre alt und komme aus München. Aufgewachsen bin ich in der Pfarrei St. Paul an der Theresienwiese, die seit ein paar Jahren zum Pfarrverband München-Westend gehört. Nach meinem Abitur 2008 habe ich Betriebswirtschaftslehre mit Chemie an der TU München bis zum Masterabschluss studiert und anschließend mehrere Jahre in einer Wirtschaftsprüfungskanzlei in München gearbeitet. weiterlesen

| Bernhard Stürber

König gewählt

Nein, das Priesterseminar hat sich nicht zu einer Monarchie entwickelt, die Hausgemeinschaft hat schlichtweg einen neuen Senior gewählt, und der heißt Sebastian König. Zu seinem Stellvertreter haben die Seminaristen Antonius Fischer bestimmt. weiterlesen

| Bernhard Stürber

Die Neuen

In den nächsten Wochen stellen sich unsere 4 neuen Mitbrüder auf unserer Website und auf YouTube vor. Sie sind im Sommer in das Priesterseminar München eingetreten und haben mit dem propädeutischen Jahr (Vorstudium) angefangen.

Heute hat sich Florian Heptner in einem kurzen Video vorgestellt. Dieses Video finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=PFFBambRHE4

Nächste Woche folgt Teil 2 in einem Artikel auf unserer Website.

 

| Bernhard Stürber

Frater Deepak zum Priester geweiht

Lange war er Teil unserer Hauskommunität und prägte sie mit seiner Freundlichkeit, seiner mitbrüderlichen Hilfsbereitschaft und vor allem seinem Humor. Zum Studium kam Frater Deepak Dhurwey O. Praem. nach München und lebte hier im Priesterseminar, bis er dann nach Indien zurückkehrte um dort den Pastoralkurs zu absolvieren. Nun wurde der junge Norbertiner am 24. Oktober in Jamtara im Bundesstaat Jharkhand durch Bischof Gerald Almeida zum Priester geweiht. Von ganzem Herzen gratulieren wir aus der Ferne und wünschen ihm für sein priesterliches Wirken Gottes reichen Segen! Möge sein Wirken für den Herrn und seine Kirche reiche Frucht tragen.

| Bernhard Stürber

Mal wieder auf der Straße

Corso Leopold abgesagt, Jugendvespern entfallen. Als eine neue Möglichkeit, trotz Corona ein wenig mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, haben wir die Asamkirche für uns entdeckt: Schon zum zweiten Mal laden wir die Passanten in der Sendlinger Straße in dieses Münchener Rokoko-Juwel ein, zum Verweilen bei Musik, zum Gebet, zum Anzünden einer Kerze. Und natürlich bieten wir immer wieder die Möglichkeit zum Gespräch an, über den Glauben, die Krise, die Welt und so weiter.

 

Positiv: Viele Menschen sind wirklich neugierig und dankbar für das Angebot, wir erhalten kaum abschätzige Reaktionen dafür, dass wir einfach dastehen. Viele Junge Leute kommen und lassen sich aufs Gespräch ein. Und viele freuen sich über die Live-Musik, die wir in der Kirche machen. Immer wieder müssen wir die Menschen bitten, ein wenig vor der Kirche zu warten; schließlich darf immer nur eine begrenzte Anzahl an Personen die Kirche betreten.

Bemerkenswert eine Ablehnung, die wir auf unsere Einladung hin gehört haben: „Nein, ich arbeite bei der Kirche…“ Nun, da gibt es wohl noch was zu tun…