von Korbinian Stegemeyer

Beginn des Sommersemesters 2018

Der erste Vorlesungstag im Sommersemester fiel dieses Jahr mit der Nachfeier des Festes „Verkündigung des Herrn“ zusammen, das wegen Karwoche und Osteroktav nicht wie üblich am 25. März gefeiert werden konnte. Ein wenig bedauerlich, aber kaum überraschend ist, dass dadurch die Geschäftigkeit und Hektik des Zurückkommens, Planens und Organisierens kaum gemildert wurde: Die Zahl der Seminaristen ist erfreulicherweise um ein Mitglied gestiegen. Ein weiterer neuer Mitbewohner im Speisesaal ist ein hölzerner Korbiniansbär mit Spardosenöffnung, der auf milde Gaben von Zuspätkommern zum Gottesdienst hofft. Lehrveranstaltungen an der Universität und Kurse im Haus sind dieses Semester irgendwie besonders schwierig unter einen Hut zu bringen. Wer hat eigentlich welchen Schlüssel? Wer könnte noch eine kleine Aufgabe übernehmen?

Zumindest zeitweise hatte der Zusammenfall von Semesterbeginn und dem Hochfest, an dem wir die Empfängnis Jesu in Maria feiern, aber sein Gutes: In Messe und feierlicher Vesper wurde deutlich, dass die großen und kleinen Neuanfänge unseres Hauses vor dem größeren Horizont des Neuanfangs Gottes mit den Menschen in Jesus, seinem Sohn, stehen. Wie Maria im Evangelium des Tages ihre Zustimmung zu Gottes Plan mit ihr gibt, so sind wir Seminaristen auch dieses Semester wieder da, um Gottes Plan für uns kennenzulernen und unserem Ja immer mehr zu leben.

Wir freuen uns auf diesen Weg durch das kommende Semester und bitten Sie um ihr begleitendes Gebet!